16/12/2025

Der Autor und die Angst vor Weihnachten 2025

Mein Mund ist trocken, mein Kopf fühlt sich heiß an. Wovor habe ich Angst? Nichts muss perfekt sein. Nicht einmal das Weihnachtsfest. Es ist immer etwas Besonderes, aber was kann ich tun? Bisher war es meine Aufgabe, Weihnachtslieder zu spielen. Erweitert sich dieses Jahr mein Aufgabengebiet? Obwohl ich nicht zittere, und obwohl ich mich freue, könnte das Fest in einem Fiasko enden. Ich als Autor wünsche mir positive Emotionen in der Familie. Dass mein Herz berührt wird. Oder habe ich Angst vor der Leere, dass ich mich nicht lebendig fühle? Heute weiß ich es nicht. Noch nicht, vielleicht. Man kann noch so oft sagen, dass man die Angst wegjagen muss, aber ob ich es kann, ist eine andere Frage. In mir fühlt es sich ruhig an. Die Ruhe vor dem Sturm? Ich kann nicht in die Zukunft sehen, aber ich kann beten und bitten, dass dieses Fest für mich und meine Familie gut ausgeht.


Ich erinnere mich noch daran, wie ich mit zwölf Jahren, fast dreizehn, dastand und weinte. Alle anderen Kinder sind glücklich, freuen sich. Warum ich traurig war, kann ich nicht mehr sagen. Waren es die ersten Vorboten, einer Krankheit? Obwohl ich alles hatte, fühlte ich mich leer, traurig und enttäuscht. Seitdem war Weihnachten, erst recht etwas Besonderes.


Jetzt sitze ich hier und freue mich über die weihnachtlichen Klänge. Höre, wie die Glocken klingeln, sehe, wie der Raureif in der Sonne schmilzt. Es sind nur noch ein paar Tage, bis Heiligabend. Und plötzlich empfindet, der Autor in mir, keine Angst mehr vor dem Weihnachtsfest.


Mein Wunsch für Weihnachten 2025, ist Zufriedenheit, auf dass die Menschen erkennen, was Gutes in ihnen steckt, die Lichter anschalten, im Herzen wie auch auf dem Tisch, am Baum und wo auch immer.


Alles wird gut!


 

08/11/2025

Die Kraft der Liebe

Als Autor glaube ich an viele Mythen. Aber am stärksten ist der Glaube an die Liebe. Auch wenn es immer ein Chaos verursacht, wenn ich nicht auf die Rufe der Liebe höre. So wie auch jetzt.


Was ist los mit dir? Ich kann dich nicht verstehen. Was ist passiert?


Schaue mich an! Siehst du nicht, dass ich am Ende bin? Ausgelaugt und total erschöpft. Da hilft nur noch beten und um Besserung bitten. Aber bevor du Blumen für mein Grab bestellst, warte bitte eine Weile, und höre mir zu. Denn ich werde die Zeit, die gefühlt endlose Zeit, der Trauer, abwarten und durchhalten. Und nach dem Regen und nach dem Sturm, werde ich gestärkt aufstehen. Meiner Meinung nach müssen wir darauf vertrauen, dass der winzige Keim, der Liebe wächst. Bis ich spüren kann, dass alles gut wird. Glaube, Liebe, Hoffnung sind Begleiter auf meinem Weg. Dies ist nichts Neues, nur wieder in mir entdeckt. Unter Schutt und Asche, die mich verzweifeln ließen. Die mich belasteten und von denen ich mich befreien konnte.


Ist es ein Abschied? Der Beginn eines neuen Kapitels in meinem Buch der Selbstliebe? Oder nur ein quersitzender Furz? Aber egal, was es ist. Ich glaube an die Kraft der Liebe, an die Hoffnung zur Heilung, und den Mut zur Zuversicht.

 


 


16/10/2025

Der Autor und seine Zweifel

Soll ich meinen geistigen Zerfall hinnehmen und akzeptieren, wie es ist? Oder wieder dazulernen, mich mehr bewegen und alles aus mir herausholen? Ich verstehe meine Erschöpfung nicht. Manchmal kann ich Bäume ausreißen und Berge versetzen, und ein anderes Mal keine 2 Sätze schreiben. Einstellung, Ursache und Wirkung, oder Einbildung, Unzufriedenheit, Zwang, oder Perfektionismus? Auf Fehler fixiert oder Prägung? „Wenn-dann-muss-alles-perfekt-sein“-Gedanken? Klar, ich bin ein Schriftsteller mit Fehlern im Text, ohne große Ecken und Kanten. Und doch bin ich Mensch genug, um dennoch zu schreiben. Respekt! Habe ich mir auch verdient! Und ich kann und darf stolz auf mich sein.

Bin ich in einer Krise oder Blockade, oder „nur“ mit Mist beladen? Und wer entscheidet was

Mist ist? Du oder In? Nicht schon wieder! Ja, ich habe große Zweifel, und komme nicht jeden

Tag mit mir klar, aber das muss ich auch nicht. Einen vernünftigen Umgang wünsche ich mir. Auch

von mir zu mir.

 


 

23/09/2025

Der Autor und sein Rucksack

 

Jeder hat etwas, was ihn antreibt. Was genau, kann ich bei mir nicht sagen, aber ich glaube daran, dass ich einen Rucksack voller Werkzeuge habe. Manche haben ihre eigene Geschichte, so wie Herkunft. An manchen Tagen fühlt es sich steinschwer an. Und wer weiß, wann ich das Werkzeug brauche. Ich sehe den Rucksack nicht als Last, sondern als Unterstützung. Vielleicht ist er als Geschenk zu betrachten. Als Gepäck für meinen Weg oder als Rückenwärmer. Selbstverständlich möchte ich gerne wissen, von wem oder wozu ich das Gepäck habe. Aber im Hier und Jetzt möchte ich nach vorne blicken, meinen Weg weitergehen. Und so etwas hat man eben, oder auch nicht. Eines wird mir in diesem Augenblick klar, ich bin dankbar für meinen Rückhalt in der Familie. Und dafür, dass ich die Lebensstürme überstehen kann. Ich bin mit mehr Zuversicht gefüllt. Dies ist ein Gefühl von Geborgenheit.


Ich glaube jeder hat seinen Rucksack. Gepackt mit Dingen / Gaben, die er für seinen Weg benötigt. Natürlich kommt es sehr stark auf die Begleitung an. Ob mit Gott, der Familie oder was auch immer einen Menschen begleitet.



09/08/2025

Der Autor und das Miststück

Der Autor und das Miststück


Du bist ein Miststück! Du sitzt da, läufst mir nicht mal entgegen, und doch treffen wir uns. Obwohl ich es nicht will. Du bist die Angst und die Depression in einer Person. An dir komme ich nicht vorbei. Also, lasse ich mich auf dich ein. Tanze Arm in Arm mit dir, so wie Liebende es tun. Ich möchte dich zur Seite stoßen, in den Abgrund, aber du ziehst mich mit. Du bist ein echtes Biest. Du machst dir nicht mal Mühe, mir entgegenzukommen, also bringen wir es hinter uns. Je schneller, desto besser! Du mit deinen Tönen beeinflusst mein Leben. Es ist mein Leben, und ich akzeptiere und respektiere dich. Doch dir ist es egal, was mit mir passiert. Und doch, frage ich mich: Wann gehst du? Wann kann ich dich loslassen? Und wann sehen wir uns wieder? Im Moment kann ich nicht mehr und deshalb sage ich adios zu dir. Bis zum nächsten Mal! Miststück!



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22/05/2025

Spiegelbild

 Liebes Spiegelbild, Du meinst, das ich für immer Dir gehöre, doch beim nächsten Wimpernschlag bleibst Du mein.

17/05/2025

Wie bestellt

 Ich lade dich ein, obwohl ich dich nicht bei mir haben will. Du bleibst und machst dich breit. Meine Gedanken kriechen langsamer wie eine Schnecke im Gemüsegarten. Jetzt müssen wir miteinander auskommen, bis wir uns trennen.