Ich sitze hier im Dunkeln. Die Zeit vergeht. Ich atme Einsamkeit und denke zurück. Meine Gedanken waren schon lange nicht mehr hier. Eine Art von Schuldgefühl macht sich in mir breit. Hätte ich gehen sollen? Wärst du dann geblieben? Ich wünschte mir, ich könnte die Zeit zurück drehen. Und das Geschehene verhindern. Die Flucht nach vorne wäre eine Möglichkeit. Stattdessen bleibe ich, wo ich bin. Sule mich im Dreck und beginne es zu genießen. Manchmal wünsche ich mir Gesellschaft, doch wer möchte mit mir den Abgrund teilen? Und was kann ich geben, außer meine Schmerzen? Dies hier sind nur ein paar Zeilen, aber es sind schwere Worte. Und mich lässt das Gefühl nicht los, dass es so sein muss.
Jetzt sehe ich dich, gehe auf dich zu. Mit offenen Armen und einem kleinen Lächeln. Du drückst mich, und sagst: Alles wird gut! Nun bin ich nicht mehr alleine und stehe im Licht.
