Bist du bereit für den letzten Tanz, Liebes? Ich schließe alle Türen und Fenster, ziehe die Vorhänge zu und mache das Zimmer still. Nimmst du meine Einladung an? Hörst du nicht, wie sie singen — die Stimmen in den Wänden, das Flüstern der Nacht, das leise Klingen der Straßenlaternen? Und spürst du meinen Kuss auf deiner Haut, warm und fordernd, wie ein Versprechen? Willst du nicht auch alles hinter dir lassen, die alten Sorgen, die leisen Zweifel, den Staub vergangener Tage? Ich weiß, es sind viele Fragen. Aber bevor ich anfange, dich zu jagen, wollte ich dich haben und wissen, was du denkst. Eines weiß ich ganz genau: Deinen Willen kann ich nicht brechen, so sehr ich es mir manchmal wünsche.
Warum sagst du nichts? Warum schweigst du dich aus, als wärst du in ein Wintermeer aus Stille gefallen? Hast du vergessen, was ich für dich getan habe, all die kleinen Gesten, die Nächte, in denen ich bei dir blieb? Sieh’ doch! Ich habe dir ein Bett ausgegraben — weich gepolstert mit Decken, mit Herbstlaub und Rosenblättern geschmückt, ein Versteck nur für uns. Ist es nicht schön? Dort können wir beide schlafen, und schlafen, bis die Sonne aufgeht und die Welt sich neu ordnet. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Mein Kuss war für deine Ewigkeit bestimmt. Findest du nicht auch, wir sind ein gutes Paar, zwei unvollständige Hälften, die sich ergänzen? Bitte schweige nicht so laut. Komm, schnell, bevor der Regen dich durchnässt und die Straßen glänzen, bevor die kalte Luft deinen Mantel durchnässt und alle Wärme verschwindet.
Ich habe dich gesehen, und wollte für immer bei dir sein, in jeder Dämmerung und jedem Morgen. Du hattest mir ein süßes Lächeln geschenkt, so zerbrechlich und echt. Und ich, schenke dir diesen Kuss, damit du weißt, dass ich bleibe, zumindest für jetzt. 😥

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